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Juristische Absicherung „biologischer“ Therapien: Allgemeines Haftungsrecht unter Berücksichtigung arzneimittelrechtlicher Besonderheiten der Komplementärmedizin (Dr. Frank Breitkreutz, 23. Oktober 2013 in Rostock)

 


Vortrag von Dr. Frank Breitkreutz 23. Oktober 2013
 (Qualitätszirkel des Berufsverbandes, Fortbildungsveranstaltung „Biologische Tumortherapie“ der Ärztekammer M-V)


Der erste Teil des Referates widmet sich der juristischen Absicherung komplementärmedizinischer Therapien aus Sicht des Behandlers. 

Er zeigt auf, inwieweit Heilberufler generell exponiert sind (Vorliegen eines Behandlungs- und/oder Aufklärungsfehlers) und stellt die Risiken dar, die in einer Abweichung vom (S3-)Standard liegen können.

  • Das Risiko eines Behandlungsfehlers ist demnach kein typisch „komplementärmedizinisches“ Risiko, da in der Methodenwahl allein nur sehr selten ein Behandlungsfehler im Rechtssinne liegt. 
  • Im Hinblick auf die notwendige Aufklärung sind demgegenüber bei komplementärmedizinischen Verfahren durchaus einige  Besonderheiten zu beachten. Insbesondere muss, um den späteren Vorwurf eines Aufklärungsverschuldens zu vermeiden, unter Umständen - rechtzeitig - auf den Versuchs-, Neuland- oder Außenseitercharakter hingewiesen werden.

Der zweite Teil des Vortrages widmet sich den in der „biologischen“ Medizin an Beliebtheit gewinnenden Infusionen und/oder peroralen Applikationen von Amygdalin (auch als Laetril bzw. als (Pseudo-)Vitamin B 17 bekannt) und Germaniumsesquioxid: Knapp dargestellt werden insbesondere die Frage der Bedenklichkeit i. S. v.  § 5 Abs. 1 AMG sowie die hiermit verbundenen Fragen des Arzt- und Arzneimittelstrafrechts. 

Eine Darstellung der gebührenrechtliche korrekte Abrechnung schließt das Referat. 

Weitere Informationen: