Amazon Seller-Account gesperrt oder eingeschränkt? – Schnelle Reaktivierung durch BBP Rechtsanwälte

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Die Sperrung eines Amazon-Verkäuferkontos oder die Deaktivierung einzelner Produkt-Listings bzw. ASINs kann für professionelle Händler existenzbedrohend sein: Über den Amazon-Marktplatz generierte Umsätze fallen schlagartig weg, Produktangebote werden gesperrt, Lagerbestände werden blockiert, Guthaben wird einbehalten. Und der Amazon-Seller-Support reagiert  entweder gar nicht oder aber so kryptisch, dass eine Reaktivierung oder Entsperrung ungewiss erscheint. 

 

BBP Rechtsanwälte unterstützen Amazon-Händler (und Vendoren) mit einer klaren Zielsetzung: schnelle, nachhaltige und rechtlich belastbare Reaktivierung ihrer Konten oder Produkte. 

 

Häufige Gründe für die Sperrung von Verkäuferkonten und Listings

 

Amazon arbeitet mit automatisierten Prüf- und Risikosystemen. Bereits der Verdacht eines Richtlinien- oder Rechtsverstoßes kann daher zu einer – meistens kurzfristig oder gar nicht angekündigten – Sperrung eines Verkäuferkontos oder von Produkt-Listings führen – fast immer ohne die eigentlich rechtlich vorgeschriebene detaillierte Begründung.  Typische Ursachen für die Sperrung von Produkten sind:

  • Die Angebliche Verletzung von Schutzrechten, die durch die entsprechenden Inhaber der Marken- oder Design oder sonstigen Schutzrechte Amazon zu Kenntnis gebracht wurden;
  • Die Angebliche Richtlinienverstöße, etwa im Zusammenhang mit Kundenbewertungen / Feedback-Systemen, mit Produktbeschreibungen oder mit Werbeaussagen, Kontoverknüpfungen oder die Nichteinhaltung von Rückgabe- und Versandvorgaben;
  • Die Angebliche Verletzung wettbewerbsrechtlicher Vorschriften, die durch einen anderen Amazon-Verkäufer Amazon gemeldet wurden;
  • Angeblich unvollständige oder inkorrekte vorgelegte Unterlagen im Rahmen des KYC – Verfahrens (siehe auch zur DAC7-Verifizierung hier);

Oft sieht sich der Amazon-Händler mit einer Deaktivierung oder ASIN-Sperrung konfrontiert, jedoch ohne genau zu wissen, wo das Problem liegt und wie Abhilfe geschaffen werden kann.

 

Das Problem beginnt oft also damit, dass der Verkäufer in einem ersten Schritt herausfinden muss, welches Problem warum zur Sperrung oder Deaktivierung des Verkäuferkontos oder der Produkt-Listings geführt hat. Bereits an dieser Stelle kommt es oft zu Problemen, denn Amazon reagiert entweder gar nicht, mittels automatisierten, inhaltlich unpassenden Mitteilungen oder reicht das Thema von einer zur anderen Abteilung weiter. Wertvolle Zeit aber auch Marktplatz-Umsätze gehen inzwischen verloren.

 

Der Maßnahmenplan (Plan of Action): Wirklich das beste Mittel?

 

Wird dem Amazon-Verkäufer endlich mitgeteilt, welches Problem genau warum zur Deaktivierung / Sperrung des Verkäuferkontos oder von einzelnen Produkt-Listings / ASINS geführt hat, fordert Amazon gerne vom Seller einen Maßnahmenplan. Dieser muss grundsätzlich eine Ursachenanalyse, konkrete Sofortmaßnahmen sowie präventive Schritte enthalten. Standardisierte Vorlagen führen regelmäßig zur Ablehnung.

Das Problem mit solchen Maßnahmenplänen: In vielen Fällen stimmt schon der Grund für die Sperrung oder Deaktivierung nicht und rechtfertigt keine Sperrung oder Deaktivierung durch Amazon – der Seller wird jedoch veranlasst ein angebliches Fehlverhalten einzuräumen. Damit ist die Möglichkeit der Geltendmachung des entstandenen Schadens als auch die Verhinderung künftiger Sperrungen für den Seller faktisch abgeschnitten. Es ist also keine gute Idee, Fehler, die tatsächlich nicht geschehen sind, gegenüber Amazon zu bestätigen. Meistens ist es nämlich der Prüfalgorithmus von Amazon, der einen Sachverhalt falsch bewertet.

Maßnahmenpläne sind also wirklich nur dann eine Lösung, wenn tatsächlich eine Verletzung von Amazon Richtlinien durch den Verkäufer erfolgt ist, der Maßnahmenplan beim Seller zu einer Verbesserung der Einhaltung der Amazon-Richtlinien führt (Compliance) und Amazon durch die Einreichung des Planes zu einer Freischaltung bzw. Reaktivierung der Verkäuferkontos und der Produktlistings veranlasst werden kann. BBP Rechtsanwälte helfen auch in diesem Fall, individuelle, rechtlich abgestimmte Maßnahmenpläne für Amazon zu erstellen.

Unser Ansatz: Schnelle und effektive Durchsetzung

 

Im Gegensatz zu Amazon-Agenturen, die lediglich beraten und bei Maßnahmenplänen zuarbeiten können, können BBP Rechtsanwälte wirklich die rechtliche Vertretung von Seller-Interessen gewährleisten.

Wir nutzen die rechtliche Position des Amazon-Verkäufers gegenüber Amazon über die im u.a. Wettbewerbsrecht und Kartellrecht vorhandenen Werkzeuge, um in Fällen von Deaktivierungen von Verkäufer-Konten oder Sperrungen von Produkt-Listings oder ASINS eine außergerichtlichen Lösung des Problems zu erreichen. In diesem Rahmen fordern wir von Amazon konkrete Auskünfte ein, stellen Amazons Maßnahmen in einen rechtlichen Kontext und kommunizieren rechtswidriges Handeln an Amazon. Gegebenenfalls mahnen wir Amazon ab und fordern Schadensersatz und die Übernahme der entstandenen Anwaltskosten. Wir nutzen hierbei unseren Kommunikationskanal zur Amazon – Rechtsabteilung und zu den von Amazon beauftragten Anwaltskanzleien.

Sofern erforderlich, setzen wir Seller-Rechte natürlich auch gerichtlich, etwa im Rahmen einstweiliger Rechtsschutzverfahren, konsequent durch.

Unsere Handlungsempfehlung

 

Sofern Ihr Verkäuferkonto oder Ihre Produk-Listings gesperrt wurden, macht es Sinn, in einem ersten Schritt zu prüfen, ob Sie alle notwendigen Informationen zur Behebung des Problems von Amazon in einer Mitteilung erhalten haben. Ist das nicht der Fall, fordern Sie diese Informationen vom Seller-Support an und widersprechen Sie der Sperrung.  Wichtig ist es, bereits jetzt den Sachverhalt zu dokumentieren (E-Mail Mitteilungen von und an Amazon speichern, Screenshots v. Seller-Backend, Screenshots der betroffenen Produkt-Listings etc.).

Erhalten Sie hier kurzfristig keine Informationen von Amazon oder haben Sie Informationen erhalten, die nicht zur Problemlösung beitragen, kann es Sinn machen, in einer zweiten Eskalationsstufe anwaltliche Hilfe zu holen. 


Grundsätzlich sollten zwischen Ihrer Kenntnis von einer möglichen Verletzung ihrer Rechte durch Amazon und dem Tätigwerden einer Rechtsanwaltskanzlei nicht mehr als zwei (2) Wochen vergehen – anwaltliche Eskalation im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes ist in der Regel nur binnen eines Monats nach Kenntnis der rechtswidrigen Sperrung Ihres Verkäuferkontos oder Ihrer Produkt-Listings möglich.


Amazon-Sperrungen sind rechtliche Konflikte. Nachhaltige Lösungen erfordern dabei juristische Substanz und Kenntnis der beteiligten Player.
BBP Rechtsanwälte stehen seit mehr als 10 Jahren für eine durchsetzungsstarke und wirtschaftlich orientierte Reaktivierung von Verkäuferkonten und Produktangeboten auf dem Amazon-Marktplatz.

Für wen ist unsere Unterstützung geeignet?

 

  • Professionelle Amazon-Seller mit relevanten Monatsumsätzen
  • Vendoren mit direktem Vertragsverhältnis
  • Amazon-Seller / Markeninhaber mit IP- und Schutzrechtsproblemen
  • Amazon-Händler mit wiederholten oder dauerhaften Sperren

 

Unsere anwaltlichen Dienstleistungen lohnen sich in der Regel nicht für Hobby-Seller oder Fälle ohne wirtschaftliche Relevanz.

Ihr direkter Ansprechpartner:

 

Peer A. Fischer
Fachanwalt für Informationstechnologierecht

 

Telefonnummer: (030) 318 0255 – 0
E-Mail: fischer@bbp-legal.com